Die Alster im Oberlauf
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Wenn
jemand von der Alster
spricht, so
hat der Zuhörer meist die Binnen- oder Außenalster in
Hamburg
vor Augen, daß auch die Alster klein anfängt, daran denken
viele nicht, und wo sie das tut, wissen oft nur Anwohner, notorische
Spaziergänger und vielleicht einige Die Alster entspringt aus einer Quelle in Henstedt-Rhen, ca. 22km Luftline nördlich von Hamburg. Die Alster legt aber mehr als die doppelte Strecke zurück und fließt in ihrem Oberlauf durch den kleinen Ort Naherfurth, durch Kayhude, Wohldorf und durch Poppenbüttel. Danach ist sie stärker reguliert, spaltet sich stellenweise auf und einige Kanäle münden in sie; trotzdem soll sie ein reizvoller Fluß bleiben, insbesondere bei ihrem Eintritt in die Hamburger Innenstadt. Im 16. Jht. wurde versucht, die Alster schiffbar zu machen; Ziel war es, Lübeck über die Beste und die Alster mit Hamburg zu verbinden. Davon ist heute nicht viel übriggeblieben und Boote größer als Kajaks können auf der Oberalster nicht verkehren. Einige Wehre und ehemalige Schleusen sind allerdings noch heute zu sehen.
Wer
alle Bedingungen
erfüllt, und
noch nicht abgeschreckt wurde, der wird einen schönen Tag auf dem
Oberlauf der Alster verbringen und sicherlich überrascht sein, wie
grün und natürlich die Ausläufer einer Großstadt
sein können.
H i
n d e r n i s s e: Auch die Wehre in Mellingburg und Poppenbüttel sind unfahrbar und können links, bzw. rechts mit Hilfe einer Bootsschleppe umtragen werden. Bei dem Poppenbüttler Wehr mahnt der DKV-Führer, das Wehr auch nicht im geöffneten Zustand befahren, es drohe Lebensgefahr. Da
uns der weitere Verlauf der
Alster
bisher nur aus Beschreibungen bekannt ist, verzichten wir auf weitere
Details und verweisen auf den DKV-Führer
(Wanderbuch für Nordwestdeutschland) und Horst Teigelers Buch "Kanuwandern in SH und
HH" (siehe auch Büchertips).
Wir
hatten für uns
beschlossen,
daß der Mai die richtige Jahreszeit ist und sind los. In
Naherfurth haben wir eingesetzt und sind den vielen Mäandern recht
problemlos bis Kayhude gefolgt. Dort fanden wir die dunkle Zufahrt zur
alten Schleuse recht aufregend, da wir nicht so rechten wußten,
was uns erwarten würde. Das laute Rauschen war für die kleine
Stufe aber doch etwas übertrieben. Die Befahrung war kein Problem.
Um die nächste Ecke herum war allerdings ein schwerwiegendes
Hindernis: Eine dicke Eiche
lag quer über dem Flüßchen. Auf der einen Seite lauerte
ein Hund, die andere Seite ludt nicht zum Aussteigen ein. Irgendwie
ging
es dann doch und ein bißchen später sind wir auf einer
Sandbank aufgelaufen, um Picknick
zu machen. Trotz
der Wasserstandspleite fanden
wir
den Fluß sehr reizvoll und freuen uns auf eine weitere Tour mit
anderen Booten und etwas mehr Wasser unterm Kiel ! Dann
würden wir auch gerne etwas weiter fahren, oder wir setzen in
Hamburg ein und fahren flußauf, denn die Möglichkeit hat man
bei jedem Wasserstand.
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Kartenmaterial: |
Eindrücke und Hindernisse: |
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| Naherfurth bis Rade | ![]() |
ehemalige
Schleuse in Kayhude (km 19,3) (Mai '99) |
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| Rade bis Wohldorf | ![]() |
Baumhindernis
(Mai '99) |
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| Wohldorf bis Poppenbüttel | ![]() |
Picknick (Mai '99) |
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Rader Wehr (km
23) (Mai '99) |
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Rader Wehr,
Rückseite (flach !) (Mai '99) |
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Straßenbrücke
und Wehr in Wulksfelde (km 24,9) (Mai '99) |
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hinter dem
Wuksfelder Wehr (flach!) (August) |
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Wulksfelder Wehr
bei Hochwasser, Rückseite (März) |
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Wulksfelder Wehr
bei Hochwasser, Vorderseite (März) |
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Wulksfelder Wehr
im Hochsommer, Vorderseite (wenig Wasser, stark verkrautet, August) |
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die Alster im
Oberlauf bei Hochwasser - i.d.N. von Naherfurth (November) |
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